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04.04.2026
Neues vom Fichtelgebirgsverein Ortsverein Speichersdorf e.V.Ostereiersuchen 2026Großes Ostereiersuchen auf der Tauritzmühle begeistert zahlreiche Familien
Strahlende Kinderaugen, fröhliches Lachen und ein Hauch von Abenteuer erfüllten am Osterwochenende das Gelände rund um die Tauritzmühle. Der Ortsverein des Fichtelgebirgsvereins hatte zum traditionellen Ostereiersuchen eingeladen – und mehr als 800 bunt gefärbte Eier warteten darauf, von den kleinen Spürnasen entdeckt zu werden.
Petrus zeigte sich dabei von seiner besten Seite: Pünktlich zum Beginn der Veranstaltung hörte der Regen auf und bescherte Besuchern wie Veranstaltern einen rundum gelungenen Nachmittag. Zahlreiche Mädchen und Buben, auch aus benachbarten Gemeinden, machten sich gemeinsam mit ihren Eltern und Großeltern, ausgestattet mit Körbchen und viel Vorfreude, auf die Suche.
Frühlingskonzert 2026Nachwuchstalente glänzen beim Frühlingskonzert in Speichersdorf
Mit einem facettenreichen und eindrucksvoll gestalteten Programm hat das Frühlingskonzert der FGV-Musikschule Speichersdorf am Samstagabend einmal mehr seine besondere Stellung im regionalen Kulturleben unter Beweis gestellt. In der gut besuchten Festhalle präsentierten Schülerinnen und Schüler aller Altersgruppen gemeinsam mit den Speichersdorfer Musikanten ein musikalisches Panorama, das von klassischen Werken über Volkslieder bis hin zu modernen Arrangements reichte und die kontinuierlich hohe Qualität der musikalischen Ausbildung eindrucksvoll widerspiegelte.
Bereits der Auftakt ließ aufhorchen: Die Speichersdorfer Musikanten unter der Leitung von Norbert Lodes eröffneten das Konzert gemeinsam mit ihren Nachwuchsbläsern mit dem klangvollen „Gruß aus Böhmen“ und setzten damit ein erstes Ausrufezeichen. Die große Bandbreite ihres Repertoires – von traditioneller Blasmusik bis hin zu swingenden und modernen Elementen – zog sich wie ein roter Faden durch den Abend und mündete schließlich in einem fulminanten Finale, das mit begeisterten Zugaberufen honoriert wurde.
Im weiteren Verlauf zeigte sich die ganze Vielfalt der Musikschule: Solisten, Chor und Ensembles boten ein abwechslungsreiches Programm, das sowohl musikalische Früherziehung als auch fortgeschrittenes Können vereinte. Besonders der Chor überzeugte mit einer gelungenen Mischung aus bekannten Volksliedern wie „Weißt du, wie viel Sternlein stehen“, geistlichen Liedern wie „Ins Wasser fällt ein Stein“ sowie internationalen Beiträgen und Filmmusik. Die jungen Sängerinnen und Sänger – unter anderem Emanuel Lehner, Maxim Krieger und Anika Rauseo – bewiesen dabei nicht nur stimmliche Sicherheit, sondern auch große Ausdruckskraft.
Ein besonderer Schwerpunkt lag auf dem Zusammenspiel verschiedener Instrumentengattungen, betreut von acht engagierten Musikpädagogen der Schule. „Die Schüler lernen nicht nur den Umgang mit verschiedenen Instrumenten, sondern auch Singen, Tanzen und sogar Bühnentechnik“, betonte Musikschulleiter Heinz Schmidt. Musik sei wichtig für die Entwicklung eines Kindes wie im Leben eines jeden. Die Musikschule erfülle neben dem Unterricht auch die Aufgabe, Motivation und Präsentation zu fördern, erklärte der 65-Jährige.
So überzeugte das Streicherensemble unter Anleitung von Vlada Lehner gemeinsam mit Flötenklasse (Anastasia Lehner) und Gitarrenschülern mit dem klanggewaltigen Arrangement aus „Fluch der Karibik“. Im Bereich Holzbläser setzte Alina Brehm (Querflöte, Unterricht bei Anastasia Lehner) mit dem „Allegro“ von Georg Philipp Telemann stilistische Akzente, während Lionel Fries mit „El Condor Pasa“ auf der Blockflöte feinfühlig musizierte.
Auch die Klavierklasse von Lucia Horn und Hartmut Gebelein wusste zu glänzen: Fanni Striegl interpretierte die „Kleine Sonate in drei Sätzen“ von G. Galluzi mit bemerkenswerter Klarheit, während Elisa Saponaro mit dem humorvollen „Klavierstunden-Blues“ von Felix Janosa das Publikum zum Schmunzeln brachte. Im Bereich Zupfinstrumente überzeugten Philip Brehm, Mario Lehner und Maxim Krieger mit „Romance d’Amore“ und zeigten die Ausdrucksmöglichkeiten der Gitarre unter der Anleitung von Vlada Lehner eindrucksvoll auf.
Zwischen den musikalischen Beiträgen fand auch die Ehrung erfolgreicher Nachwuchstalente ihren Platz und unterstrich das hohe Ausbildungsniveau der Musikschule: Auf dem besten Weg dahin sind acht Schüler, die beim Regionalwettbewerb „Jugend musiziert“ Preise erhielten. Die Urkunden dazu überreichten Heinz Schmidt, Zweiter Bürgermeister Rudolf Heier sowie die Musiklehrerinnen Viola Fabretti und Vlada Lehner an Anika Rauseo (5 Jahre, Sologesang) und Leonard Lehner (7, Sologesang und Klavier) für erste Preise. Zweite Preise nahmen Marcel Eckenberger (Sologesang), Mario Lehner (Gitarre), Alexandra Burbach (Klavier), Maxim Krieger (Sologesang), Sarah Lippers (Gitarre) sowie Emanuel Lehner (Sologesang und Klavier) entgegen. Zweiter Bürgermeister Rudolf Heier versicherte anlässlich der Ehrung, dass die Gemeinde weiterhin die Musikschule jährlich mit 25000 Euro unter die Arme greifen werde: „Es ist ein gut angelegtes Geld.“ Das Frühlingskonzert ist nach seinen Worten wichtig, damit die Kinder auftreten und ihre Talente zeigen können.“
Nach der Pause setzte sich das Konzert auf ebenso hohem Niveau fort. Die Akkordeonklasse von Paul Weilert – mit jungen Musikern wie Felix Pickert („Viva la Vida“) oder dem Ensemble mit „El Choclo“ – erwies sich erneut als klangstarkes Aushängeschild der Musikschule. Auch die Blechbläserklasse unter Norbert Lodes, vertreten etwa durch Fabian Busch mit „The Paper Boy“, zeigte eindrucksvoll ihr Können.
Rund 90 Kinder und Jugendliche werden derzeit von einem engagierten Team aus Lehrkräften unterrichtet, weitere Nachwuchsmusiker stehen bereits in den Startlöchern. Das Frühlingskonzert bietet ihnen dabei eine wichtige Bühne, um ihr Können vor Publikum zu präsentieren und wertvolle Erfahrungen zu sammeln.
Den krönenden Abschluss gestalteten erneut die Speichersdorfer Musikanten mit schwungvollen Arrangements wie „Happy Music“ und „Rock it“, die das Publikum mitrissen und für einen begeisterten Ausklang sorgten. Der langanhaltende Applaus war Ausdruck der großen Anerkennung für alle Mitwirkenden. So erwies sich das Frühlingskonzert 2026 einmal mehr als lebendiges Schaufenster musikalischer Nachwuchsarbeit – ein Abend voller Klangfarben, Engagement und spürbarer Freude an der Musik, der noch lange in Erinnerung bleiben dürfte.
Bericht: Dr. Wolfgang Hübner
Winterfeuer "Fire & Ice" 2026Eingebettet in ein dichtes, weißes Winterkleid ging es beim Fire & Ice-Abend des Fichtelgebirgsvereins auf der Tauritzmühle wieder einmal wohlig-warm, kuschelig und heimelig zu. Trotz mehrerer parallel stattfindenden Veranstaltungen im Gemeindegebiet durften sich die FGV-Programmmacher um Rainer Prischenk bei der siebten Auflage ihres Winterfeuers über eine stattliche Besucherzahl freuen. Viele Gäste nutzten am Vorabend des Dreikönigstages die besondere Atmosphäre der einbrechenden Dunkelheit, um der Veranstaltung einen Besuch abzustatten – und zugleich symbolisch die Grillsaison 2026 zu eröffnen.
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