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Das Vereinsjahr 2025

Nikolausfeier der FGV Musikschule 2025

Musikalischer Nachwuchs begeistert beim Nikolauskonzert der FGV-Musikschule

 

Vom Chor bis zum Sologesang, vom Klaviersolo bis zum Violinenensemble: Beim Nikolauskonzert der FGV-Musikschule im Großen Keller der Tauritzmühle präsentierte sich der musikalische Nachwuchs eindrucksvoll und stimmte das Publikum auf die Adventszeit ein.

 

Über eine Stunde lang gestalteten die jungen Musikerinnen und Musiker einen ebenso besinnlichen wie schwungvollen Konzertabend. In festlicher Atmosphäre zeigten sie ihr Können sowohl solistisch als auch in verschiedenen Ensembles. Besonders bemerkenswert war dabei, dass viele Kinder bereits im Kindergartenalter erste Bühnenerfahrungen sammelten. „Es ist schon toll, wenn man im ersten Lernjahr bereits auf der Bühne steht“, zeigte sich Musikschulleiter Heinz Schmidt begeistert. Sein Dank galt insbesondere den Eltern, die ihren Kindern frühzeitig eine instrumentale oder gesangliche Ausbildung ermöglichen.

 

 

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Entsprechend gut besucht war das Konzert, zu dem zahlreiche Eltern und Großeltern gekommen waren. Die konzertante Bestuhlung verlieh der Veranstaltung eine ruhige, gediegene Note. Für das leibliche Wohl der Gäste sorgte das Helferteam um FGV-Vorsitzenden Dieter Kottwitz und Christine Schmidt mit Glühwein, Kinderpunsch sowie weihnachtlichem Gebäck. Für die stimmungsvolle Feuerstelle vor dem Veranstaltungsgebäude zeichnete Alexander Brehm verantwortlich.

 

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Vorbereitet worden war das abwechslungsreiche Programm von Musikschulleiter Heinz Schmidt sowie den Musikpädagoginnen und -pädagogen Viola Fabretti, Hartmut Gebelein, Anastasia und Vlada Lehner, Norbert Lodes, Lucia Stelzer und Paul Weilert. Aufgeführt wurde ein bunter Reigen aus Advents- und Weihnachtsliedern sowie traditionellen Volksweisen. Einen besonderen Schwerpunkt bildeten sechzehn Klavierschüler, die bekannte Weihnachtslieder wie „Morgen kommt der Weihnachtsmann“ oder „Was soll das bedeuten“ einfühlsam interpretierten.

 

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Lob gab es auch von kommunaler Seite: „Respekt, was hier die kleinen Künstler leisten“, betonte der zweite Bürgermeister Rudolf Heier. Die Gemeinde Speichersdorf sei stolz auf die musikalischen Bildungsangebote der Musikschule und unterstütze diese nach Kräften – auch finanziell.

 

Zum Abschluss wartete noch eine besondere Überraschung auf die jungen Akteure: Der Nikolaus erschien gemeinsam mit dem Krampus und verteilte nach kurzen Grußworten Schokoladennikoläuse – ein stimmungsvoller Ausklang eines gelungenen vorweihnachtlichen Konzertabends.

 

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Jahreshauptversammlung 2025

Der 1. Vorsitzende des Fichtelgebirgsverein Speichersdorf Dieter Kottwitz eröffnete die Veranstaltung mit einer herzlichen Begrüßung der Anwesenden. In seinem Rückblick betonte er, dass der Ortsverein auch im vergangenen Jahr auf zahlreiche erfolgreiche Veranstaltungen und Projekte zurückblicken konnte. Die traditionellen Events „Fire & Ice“ sowie „Outdoor & Fire“ waren erneut sehr gut besucht und haben sich mittlerweile weit über die Gemeindegrenzen hinaus einen Namen gemacht. Der Verein bedankt sich ausdrücklich bei den engagierten Organisationsteams – weitere helfende Hände sind jederzeit herzlich willkommen.

 

 

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Zum Stichtag November 2025 zähle der Verein 807 Mitglieder. Damit liegt der Mitgliederstand um zwölf Personen unter dem des Vorjahres. Auch wenn dieser Rückgang gering erscheint, zeigt er dennoch, dass es zunehmend schwieriger wird, neue Mitglieder zu gewinnen.

 

Im Laufe des Jahres wurden zudem mehrere notwendige Investitionen getätigt. Der defekte Heizeinsatz des Kachelofens musste kurzfristig ersetzt werden, da eine weitere Nutzung nicht mehr zulässig war. Ein neuer Einsatz wurde bestellt und bereits eingebaut. Die Kosten beliefen sich auf 4.149 Euro, eine Förderung war hierfür nicht möglich. Darüber hinaus konnte eine länger geplante Maßnahme umgesetzt werden: der Bau eines barrierefreien Stegs über den Tauritzbach. Die 6,5 Meter lange und einen Meter breite Lärchenholzbrücke mit beidseitigem Geländer und Gitterrostbelag kostete 6.485 Euro. Finanziert wurde das Projekt über ein LEADER-Förderprogramm sowie einen Zuschuss aus der Rotmaincenter-Wanderaktion. Für das Jahr 2026 ist eine Teilsanierung der Plattformen an den beiden Biberstegen geplant. Vorgesehen ist die Erneuerung von Pfosten und Geländern. Die Gesamtkosten betragen rund 4.490 Euro, eine Förderzusage über 80 Prozent liegt bereits vor.

 

 

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Großes Glück hatte der Verein im Juli: Am Samstag, den 12. Juli kam es infolge einer Überspannung zu einem Brand im Schaltschrank. Das Pächterehepaar reagierte schnell und organisierte die Reparatur eigenständig. Ein besonderer Dank gilt dabei auch den Firmen Kaußler und Zetlmeisl für ihre rasche und fachkundige Unterstützung. Der entstandene Schaden beläuft sich derzeit auf rund 17.400 Euro und wird über die Versicherung abgewickelt.

 

Ein herzlicher Dank gilt allen Ehrenamtlichen, die mit ihrem Engagement das vielfältige Vereinsleben erst möglich machen. Ebenso bedankt sich der Verein bei der Gemeinde Speichersdorf, der ILE Frankenpfalz, der LAG Bayreuther Land e. V. sowie dem Hauptverein in Wunsiedel für die kontinuierliche Unterstützung.

 

 

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Im Rahmen der Jahreshauptversammlung gedachte der Verein in einer stillen und feierlichen Totenehrung seiner verstorbenen Mitglieder zwischen den beiden letzten Jahreshauptversammlungen. Die Anwesenden erhoben sich von ihren Plätzen, um gemeinsam innezuhalten und der Verstorbenen zu gedenken. Mit dieser kurzen, aber intensiven Gedenkminute wurde daran erinnert, dass das Leben endlich und vergänglich ist. Der Verein nahm Abschied von seinen langjährigen Mitgliedern Jürgen Vogel, Erna Zeitlmann, Horst Altmann, Georg Kalb, Lotte Schäller, Elsa Grüner, Johanna Nerlich, Peter Lindner, Lina Braun, Norbert Veigl sowie vom Vereinsgründer und jahrzehntelangen Obmann Siegfried Schäller. In bewegenden Worten wurde an die gemeinsamen geselligen Stunden erinnert, die mit den Verstorbenen erlebt werden durften. Sie alle sollen dem Verein in dankbarer und guter Erinnerung bleiben.

 

 

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Kottwitz durfte in seiner Eigenschaft als Referent für Wandern auch dieses Mal wieder auf ein sehr aktives Wanderjahr der Donnerstag-Wanderer zurückblicken. Von Januar bis Mai fanden die Wanderungen im 14-tägigen Rhythmus statt, ab Juni wurde dann wöchentlich jeden Donnerstag gewandert. Fest zum Jahresprogramm gehören zudem eine jährliche Mehrtageswanderung sowie ein gemeinsamer Hüttenabend. Die Organisation der Touren erfolgt mittlerweile überwiegend digital. Die WhatsApp-Gruppe „Donnerstag Wanderer“ zählt aktuell rund 90 Mitglieder und ermöglicht eine schnelle und unkomplizierte Kommunikation. Bereits am Sonntagabend sind dort die detaillierten Informationen zur jeweils nächsten Wanderung abrufbar. Acht engagierte Wanderführer stellten für das Wanderjahr 2025 ein umfangreiches Programm auf die Beine. Insgesamt wurden 38 Tageswanderungen, eine Mehrtageswanderung sowie ein Hüttenabend geplant und durchgeführt. Dieses große Angebot wäre ohne den ehrenamtlichen Einsatz der Wanderführer nicht möglich gewesen – dafür gilt ihnen ein besonderer Dank. Der offizielle Abschluss des Wanderjahres findet am Donnerstag, den 4. Dezember, mit der traditionellen Jahresabschlusswanderung und einer gemeinsamen Schlusseinkehr in der Tauritzmühle statt. Bis zum heutigen Zeitpunkt nahmen 1.167 Personen an den Donnerstag-Wanderungen teil. Gemeinsam wurden 416 Kilometer in der heimischen Region zurückgelegt. Dies entspricht einem durchschnittlichen Zuspruch von 32 Teilnehmenden pro Wanderung bei einer mittleren Streckenlänge von 11,2 Kilometern. Ein weiterer Höhepunkt war die Mehrtageswanderung auf dem Franz-Josef-Kaiser-Weg, an der 27 Wanderfreunde teilnahmen. Die Gesamtlänge dieser Tour betrug 53 Kilometer. Im Anschluss an die Jahresabschlusswanderung wird bereits das Wanderprogramm für das erste Halbjahr 2026 geplant. Zum Abschluss richtet das Organisationsteam seinen Dank an alle Mitwirkenden und Teilnehmenden: Die Donnerstag-Wanderer machen jede Woche aufs Neue den gemeinsamen Wandertag zu einem besonderen Erlebnis.

 

 

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Im Rahmen des Referats Naturschutz berichtete Kottwitz über zahlreiche Maßnahmen und Projekte, die im Jahr 2025 umgesetzt und fortgeführt wurden. Ziel aller Aktivitäten ist es, wertvolle Lebensräume zu erhalten, die Artenvielfalt zu fördern und Natur für alle erlebbar zu machen. Die vereinseigene Krodelwiese wird weiterhin zweimal jährlich gemäht. Hierfür besteht ein Pflegevertrag mit dem Landschaftspflegeverband (LPV) Weidenberg. Ebenso wird das Biotop Kiesgrube in Zusammenarbeit mit dem LPV betreut. Für dieses Areal wurde eine Beweidung vereinbart. Zusätzlich stellte der Verein eine weitere Fläche zur Verfügung – entlang des barrierefreien Weges zu den Biberstegen und den vier Alleebäumen –, um den ökologischen Nutzen weiter zu erhöhen. Ein weiterer Schwerpunkt liegt in der Pflege der mittlerweile drei Streuobstwiesen des Ortsvereins. Diese werden regelmäßig betreut, bei Bedarf ergänzt und stehen auch den beiden vierten Klassen der örtlichen Schule für Neupflanzungen zur Verfügung. So wird Naturschutz mit Umweltbildung sinnvoll verbunden. Besondere Aufmerksamkeit gilt zudem dem Nützlingsgarten, der bewusst naturnah und „ungeordnet“ gestaltet ist, um Insekten optimale Lebensbedingungen zu bieten. Zwar wurden in diesem Jahr weniger Schmetterlinge beobachtet als in den Vorjahren, dennoch bleibt der Garten ein wichtiger Rückzugsraum für viele Arten. Auch die beiden Fischweiher im Bereich der Tauritzmühle zählen zur aktiven Naturschutzarbeit des Vereins. Ergänzt wird dieses Engagement durch die Zusammenarbeit mit der Kindergruppe des Bund Naturschutz, die hier jährlich ihr Ferienprogramm durchführt und unter anderem das Wasser des Tauritzbachs untersucht. Abgerundet wird das Naturschutzangebot durch den Naturerlebnispfad sowie die Biberstege in den Auen des Tauritzbachs. Sie ermöglichen es Besucherinnen und Besuchern, Natur nicht nur zu sehen, sondern auch unmittelbar zu erleben. Die Verantwortlichen betonten, dass hinter all diesen Projekten viel ehrenamtliche Arbeit steckt. Die Abteilung Naturschutz leistet diese mit großer Freude – denn der Erhalt der natürlichen Lebensräume ist zugleich ein wichtiger Beitrag zur Bewahrung der Heimat.

 

Ehrennadeln für besondere Leistungen erhielten:
Bronze:    Alexander Brehm, Heidi Bernt, Andreas Bender, Bürgermeister Christian Porsch 
Silber:    Hannelore Kottwitz, Waltraud Prischenk, Elke Aniol, Waldemar Aniol
Gold:   Wolfgang und Susanne Teufel, Markus Brückner, Hermann Eisenhut, Dieter Kottwitz

 

 

Für ihre langjährige Mitgliedschaft im Fichtelgebirgsverein OV Speichersdorf wurden geehrt:
25 Jahre:    Michaela Küffner, Bernhard Lehner, Martina Nerlich
40 Jahre:   Martina Bauer, Johannes Eismann, Franz Ekart, Wolfgang Kern, Michaela Koch, Sebastian Koch, Heinz Lehmann, Regine Lehmann, Dagmar Lohr, Petra Massow, Werner Veigl
50 Jahre:   Hilde Baier, Margarete Baumann, Ingrid Brückner, Heinz und Marie-Luise Dietz, Marie-Luise und Rudolf Egli, Helga Ehl, Elfriede Frank, Horst Frank, Thomas Fürst, Arnold Hößl, Centa Hößl, Karl-Heinz Kolb, Roswitha Kolb, Resi Prisching, Anni Richter, Rudolf Richter, Helmut Sendelbeck, Alois Wöhrl und Adolfine Würfel

 

Im Rahmen der jüngsten Versammlung wurde die Vorstandschaft des Ortsvereins neu gewählt beziehungsweise in ihren Ämtern bestätigt. Zum Vorsitzenden wurde Dieter Kottwitz für ein weiteres Jahr gewählt. Das Amt der stellvertretenden Vorsitzenden übernehmen Michael Pöllath (für ein Jahr), Wolfgang Teufel (für ein Jahr), Markus Brückner (für ein Jahr) sowie Uwe Schäffler. Das Amt des Schriftführers bekleidet weiterhin Hermann Eisenhut. Die Aufgaben des Wanderwarts sowie des Naturschutzwarts übernimmt erneut Dieter Kottwitz. Als Wege- und Markierungswart wurde Wolfgang Teufel bestätigt. Die Jugendarbeit liegt in den Händen von Kerstin Teufel. Für den Bereich Brauchtum und Kultur zeichnet wieder Rainer Prischenk verantwortlich, während Markus Brückner weiter als Referent für Presse- und Medienarbeit tätig ist. Die Musikschule des Vereins wird weiterhin von Heinz Schmidt geleitet. Das Amt des Kassenwarts der Musikschule übernimmt Michael Höhne. Als Kassenprüfer wurden Matthias Busch und Roland Vogel bestellt. Den Vorstand ergänzen die Beisitzerinnen Barbara Dierl, Carola Horn und Beisitzer Andreas Bender. Der Verein wünscht der neuen Vorstandschaft eine erfolgreiche Amtszeit und bedankt sich bei allen Ehrenamtlichen für ihre Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen.

 

 

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Pflanzaktion der 4. Klassen

Die Klassen 4a, 4b und 4c machten sich gleich in der Früh auf, um mit ihren Lehrern von der Schule zur Tauritzmühle zu laufen. Dort wurden Sie von den Bauhofmitarbeiterinnen Monika Dolata, Sabrina Freiberger und Elisabeth Freiberger sowie dem Vorstand des FGV Speichersdorf Dieter Kottwitz erwartet. In dem gemeinsamen Projekt der Schule, der Gemeinde und dem FGV, der den Standort zur Verfügung stellt, wurden von den fleißigen Schülerinnen und Schülern ein Kirschbaum und zwei Apfelbäume fachgerecht eingepflanzt.

 

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Bürgermeister Christian Porsch überbrachte zusammen mit Kerstin Caudle und Eva Vogel aus dem Rathaus eine kleine Stärkung und dankte allen Beteiligten für die gelungene Aktion in Sachen Umweltbildung. Das Projekt fand bereits zum vierten Mal statt und soll auch weiterhin durchgeführt werden. Die Kinder können nachhaltig ihre Streuobstbäume besichtigen und das Obst ernten.

 

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Wir trauern um unseren Vereinsgründer Siegfried Schäller

Siegfried

 

Der Trauergottesdienst findet am Samstag, den 6. Dezember, um 10:30 Uhr in der Evangelischen Christuskirche in Speichersdorf, Kirchplatz 1, statt. Anschließend Beisetzung. 

 

 

siegfriedschaellerSiegfried Schäller (1937-2025) war über 60 Jahre eine prägende Persönlichkeit in der Politik, Wirtschaft und Gesellschaft, insbesondere in der Kommunalpolitik und in der Vereinslandschaft sowie für Kultur, Natur und Brauchtum. Es gab wohl kaum einen Bereich, in dem Siegfried Schäller nicht Bemerkenswertes geleistet hat und seine Spuren hinterlassen wird. Mit 88 Jahren hat der Ehrenbürger der Gemeinde vor einer Woche seine letzte Reise angetreten.

 

So war Schäller einer der Gründungsväter der Ortsgruppe des Fichtelgebirgsvereins. Viele Speichersdorfer erinnern sich daran, dass am 28. August 1973 Siegfried Schäller ein Schreiben an die Bürger der Gemeinde verschickt hatte zwecks Gründung einer Fichtelgebirgsverein Ortsgruppe. Am 16. November 1973 wurde sie im Sportheim aus der Taufe gehoben. Zum ersten Obmann gewählt sollte er den Verein 40 Jahre führen. 92 Bürger erklärten damals Ihren Beitritt. Die Mitgliederzahl stieg in den Folgejahren nicht nur zeitweise auf über 1000 und machte die Ortsgruppe zur mit Abstand größten im Hauptverein. Damit war ein Grundstein gelegt, dem viele Meilensteine folgten, die in vielen Bereichen prägend für die Region waren. 1974 wurde auch der Zeltlagerverein gegründet mit Max Haas als Vorsitzenden und Siegfried Schäller als Stellvertreter.

 

Unter Schällers Regie erwachte die Tauritzmühle als sein heute sprichwörtlich zu Stein gewordenes Lebenswerk zu neuem Leben. 1975 erworben entstand bis 1992 das Gasthaus samt Nebengebäuden und Keller am Tauritzbach. Bis 2004 wurde es von Vereinsmitgliedern in Hüttenteams ehrenamtlich bewirtschaftet. FGV und Trauritzmühle entwickelten sich zum Zentrum für Kulturveranstaltungen, Natur- und Brauchtumspflege. Internationale Wandertage, Sautrogrennen und Ostereierfärben, Brotbacken und Sonnwendfeuer, Preischwammerln und Goldener Pfennig, Länder- und Kabarettabende, sind nur wenige markante Beispiele von vielen. Ebenso wie der umweltpädagogisch wertvolle Wassererlebnisplatz sowie der Ausbau des Tauritz-Biotops mit Biberbauten und Orchideenwiesen.

 

Unterstützt von Wolfgang Bergmann und Chorleiter Richard Waldmann gründete Schäller 1984 die FGV-Musikschule. Weit über tausend Schüler haben hier bis heute ein Instrument gelernt. Auf seine Initiative geht auch drei Jahre später die Gründung des Thomaschores und der Speichersdorfer Musikanten (1987) zurück. Ihrem Gründungsvater und 40-jährigen Vorsitzenden (1973 - 2013) hat die FGV-Ortsgruppe die Würde des Ehrenvorsitzenden verliehen. 2017 feierte Schäller als einer seiner letzten großen Auftritte seinen runden 80er unter der Linde in großer Runde von Familie, Weggefährten, Parteifreunden und Vertretern des öffentlichen und wirtschaftlichen Lebens. In einem Rahmen, wie er Schäller und FGV-typischer nicht sein hätte sein können. Beim Weißwurstfrühschoppen gab es auch jene jahrzehntelange Spezialität vor allem bei Wander- und Familientagen seines Freundes Helmut Dorner, die zum FGV gehörte wie die Tauritzmühle selbst: den Reiberdotsch. Ebenso wurden den Gästen die typischen Tauritzmühlenspezials "gegrillte Forelle" sowie Knödel- und Bratenvariationen kredenzt. Der Männerchor stimmte mit seinen sonorigen Stimmen auf seinen Gründungsvater das "Ständchen" an, die Speichersdorfer Musikanten den "Bayerischen Defiliermarsch" und den Marsch "Hoch Heidecksburg".

 

Am 20. Mai 1937 in Rehau geboren hatte Schäller nach dem Keramikingenieur-Studium 1959 Arbeit bei Rosenthal in Speichersdorf gefunden. Dort war er bis 2005 tätig, zunächst als Produktions- und stellvertretender Werksleiter. Von 1995 bis zu seinem Ruhestand 2001 als Werksleiter des Porzellanwerks “Thomas am Kulm“ war er die treibende Kraft, um den größten Arbeitgeber vor Ort voranzubringen und das Rosenthal-Werk groß zu machen. 1995 ernannte ihn das Unternehmen zum "Rosenthaler dieses Jahres". Um das kollegiale Miteinander in der Porzellan- und Keramikindustrie in einer für die Branche schwieriger werdenden Zeit zu fördern, hatte Schäller 1994 erstmals zum „Porzelliner-Treffen“ auf die „Mühle eingeladen. 21 Jahre lang trafen sich hier die Führungskräfte aus aller Herren Länder zum Gedankenaustausch.

 

Hand in Hand ging Schällers Engagement in der Kommunalpolitik. Seine parteipolitische Heimat hatte Schäller in der Sozialdemokratie. Mit seiner über 60-jährigen Mitgliedschaft in der SPD war er für den SPD-Ortsverein eine prägende Persönlichkeit. Ab 1966, zunächst für die Gemeinde Speichersdorf, dann ab 1972 für die Großgemeinde Speichersdorf, war Siegfried Schäller bis 1996 30 Jahre Mitglied im Gemeinderat. Zwischen 1972 und 1996 vertrat er die Interessen seiner Heimatgemeinde als Mitglied des Kreistags des Landkreises Bayreuth. Dazu gehörte auch, dass er sich für die Integration von Spätaussiedlern und Gastarbeitern einsetzte. „Mit großer Hingabe und außerordentlichem Einsatz hat Siegfried Schäller die Entwicklung der Gemeinde entscheidend geprãgt und sich dabei insbesondere in den Bereichen der heimischen Wirtschaft, des Natur- und Umweltschutzes, der Heimat- und Brauchtumspflege sowie um die kulturellen Belange äußerst verdient gemacht“, fasst Bürgermeister Christian Porsch das Lebenswerk Schällers zusammen.


Aufgrund seines außergewöhnlichen ehrenamtlichen Engagements wurde Siegfried Schäller der Kulturpreis des Landkreises Bayreuth (2011), die Ehrenmedaille des Bezirks Oberfranken (1984), die Bürgermedaille der Gemeinde Speichersdorf in Gold (1985), sowie das Ehrenzeichen des Bayerischen Ministerpräsidenten für Verdienste im Ehrenamt (2012) verliehen. 2015 würdigte der SPD-Ortsverband das parteipolitische Wirken auf kommunaler Ebene wie auf Kreisebene mit der goldenen Ehrenadel. Die Gemeinde Speichersdorf würdigte Siegfried Schällers Verdienste in der Gemeinde mit der Ernennung zum Ehrenbürger der Großgemeinde (2015).

 

Weggefährten beschreiben Schäller als konsequent und hartnäckig, sozial und immer hilfsbereit. „Wenn er kämpft, dann kämpft er, bis er gewonnen hat“, sagte einst der langjährige Kreistagskollege „anderer Couleur“ und Freund Günter Dörfler aus Lankendorf. Schäller verstand sich immer als Sprecher und Taktgeber vieler „Idealisten und Freunde“. Er war sich, wie er anlässlich der Verleihung der Ehrenbürgerwürde bekannte, bewusst, dass er all das ohne deren Unterstützung nicht annähernd hätte leisten und realisieren können. Ebenso, dass seine über 60 Jahre in Speichersdorf „nicht nur eitel Sonnenschein waren, sondern auch voller Hindernisse und Zwiespalt“. Nicht ohne Grund dankte er deshalb den vielen Vereinsmitgliedern und Wegbegleitern, den Arbeitskollegen und Porzellinern sowie den Idealisten, Freunden und Gönnern aller politischen Couleur für ihre Unterstützung.

 

Siegfried Schäller erhielt nachfolgende Auszeichnungen vom Fichtelgebirgsverein: 

1993 Verleihung des Goldenen Siebensterns
1995 Verleihung der Naturschutzmedaille
2005 Ehrenmitglied des Hauptvereins
2005 Ehrenmitglied der Ortsgruppe
2011 Kulturpreisträger

 

Neue Brücke am Tauritzbach

Brücke über den Tauritzbach ersetzt Holzbohlensteg am Wassererlebnisplatz

 

Der Ortsverein Speichersdorf des Fichtelgebirgsvereins betreut im Bereich der Tauritzmühle einen Wassererlebnisplatz. Der alte Übergang über den Tauritzbach bestand aus 2 Baumstämmen mit aufgeschraubten Bohlen. Aus Sicherheitsgründen war es der Wunsch der Vorstandschaft diesen "abenteuerlichen" Übergang zeitgemäß zu ersetzen. 

 

 

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Die neue Holzbrücke über den Tauritzbach

 

 

 

Die Fundamente waren noch vorhanden und konnten somit für einen neuen Übergang genutzt werden. So entstand eine 6,5 Meter lange und 1 Meter breite Brücke aus Lärchenholz mit beidseitigem Geländer. Der Laufbelag besteht aus Lärchenholzbohlen und in der Bachmitte sind 2 Gitterroste 1000x400 mm eingesetzt. Das ermöglicht einen Blick in den Tauritzbach während der Überquerung. Jetzt gibt es einen Übergang vom Parkplatz über den Tauritzbach in den Spielbereich des Wassererlebnisplatzes. Die Rahmenteile montierte eine Fachfirma. Die restlichen Arbeiten wurden von Vereinsmitgliedern getätigt - somit konnten wir auf Fördermittel zurückgreifen. Ein herzliches Dankeschön an die LAG Bayreuther Land, die diese Einzelmaßnahme im Rahmen des LEADER-Projektes „Unterstützung Bürgerengagement 2024-2028“ für uns möglich machte.

  

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Wasserdetektive am Tauritzbach

BUND Naturschutz Sommerferienaktion: Wasserdetektive am Tauritzbach – Kinder ermitteln die Wasserqualität an der Tauritzmühle

 

Mit Gummistiefeln, Lupen und einer großen Portion Entdeckergeist fanden sich am Donnerstagvormittag dreizehn Kinder im Alter von 8 bis 11 Jahren aus Speichersdorf und Umgebung an der Tauritzmühle ein. Ziel der kleinen Forschergruppe: Herausfinden, wie sauber das Wasser direkt bei der Tauritzmühle ist – mithilfe des sogenannten Saprobienindexes. „Wir wollen heute wie richtige Wissenschaftler arbeiten“, erklärte Erich Porsch vom Bund Naturschutz, der die Veranstaltung im Rahmen des Speichersdorfer Ferienprogrammes leitete. Bevor es ins kühle Nass ging, bekamen die Kinder eine kurze Einführung: Der Saprobienindex bewertet ein Gewässer anhand der Kleintiere, die darin leben. Manche Arten, wie Köcherfliegenlarven, brauchen sehr sauberes Wasser. Andere, etwa Egel, kommen auch mit stärkerer Verschmutzung zurecht. 

 

 

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Aufmerksam lauschen die Kinder auf die Ausführungen und Hinweise von Erich Porsch zur Ermittlung des Saprobienindexes bzw. Gewassergütewertes.

 

 

 

Ausgerüstet mit vom Bund Naturschutz gestellten metallenen Küchensieben und einem Sammelglas wateten die Kinder vorsichtig in den Bach. Schon nach wenigen Minuten waren die ersten Funde da: winzige Bachflohkrebse, flinke Eintagsfliegenlarven und eine dicke Köcherfliegenlarve in ihrem kunstvoll gebauten Gehäuse. An Land wurden die Tiere vorsichtig auf weiße in Fächern unterteilte Servierteller gesetzt und mittels Lupe anhand von Bestimmungstafeln identifiziert. Jedes gefundene Tier bekam einen Saprobienwert zugeordnet. Anschließend rechneten die Kinder gemeinsam den Durchschnittswert aus.

  

 

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Stolz präsentieren die Kinder ihre Fangergebnisse und den ermittelten Saprobienindexwert.

 

 

 

Der ermittelte Saprobienindex von 1,78 entspricht der Güteklasse II – das bedeutet „mäßig belastet“. „Für einen Bach, der auch durch landwirtschaftlich genutzte Flächen fließt, ist das ein guter Wert“, erläuterte Erich Porsch. Gegenüber der Untersuchung vor drei Jahren ist dies sogar eine signifikante Verbesserung. „Man sieht, dass hier viel Leben im Wasser ist und der Bach insgesamt gesund ist.“ Organisiert wurde die Aktion vom Bund Naturschutz Speichersdorf in Kooperation mit dem Fichtelgebirgsverein, der den Platz am Bach zur Verfügung stellte und für die Auswertung sogar zwei Tischgarnituren aufgestellt hatte. Ziel war es, Kindern Naturwissen spielerisch zu vermitteln – und gleichzeitig ein Bewusstsein dafür zu schaffen, wie wertvoll sauberes Wasser ist. Zum Abschluss konnten sich die Kinder noch bei Wurst- und Käsesemmeln sowie Getränken stärken, bevor es mit den persönlich ausgefüllten Bestimmungstafeln wieder nach Hause ging.

 

 

Outdoor & Fire 2025

Laufen – Biken – Genießen: OUTDOOR & FIRE 2025 begeisterte einmal mehr mit Vielfalt und Naturerlebnis. Bereits zum wiederholten Mal verwandelte sich das Gelände rund um die Tauritzmühle in ein Mekka für Natur- und Sportbegeisterte: Organisiert vom Fichtelgebirgsverein unter Leitung des Kulturreferenten Rainer Prischenk wurde auch dieses Jahr ein abwechslungsreiches Programm aus Bewegung, Genuss und Geselligkeit – ganz unter dem Motto: „Laufen – Biken – Genießen: Erlebe Natur!“


Zahlreiche Teilnehmer folgten der Einladung und erkundeten bei bestem Wetter auf unterschiedlichste Weise den südlichen Rand des Fichtelgebirges. Ob sportlich auf dem Mountainbike-Trail (30–35 km, technisch anspruchsvoll), gemütlich beim Radeln für Jung und Alt (ca. 30 km), bei klassischen Wanderungen (7 oder 12 km), dem meditativen Format „Einfach mal die Seele baumeln lassen“ (4 km mit allen Sinnen), oder beim gemeinsamen Joggen (10 km) – für jede Altersgruppe und jedes Aktivitätsniveau war etwas geboten.


Die verschiedenen Gruppen starteten gestaffelt zwischen 14 und 17 Uhr am Nebenhaus der Tauritzmühle und wurden von ortskundigen FGV-Mitgliedern begleitet. Eine besondere Station wartete in der Nähe der Tauritzmühle: Dort konnten sich alle Teilnehmer an einer eigens aufgestellten Wellnessliege bei einem herrlichen Blick auf den Rauhen Kulm und den Armesberg kurz erholen. Als kleine Überraschung gab es für jeden eine süße oder flüssige Stärkung – ein liebevoller Akzent, der inzwischen zur beliebten Tradition gehört.


Gegen 18 Uhr trafen alle Gruppen wieder am Veranstaltungsort ein, wo bereits das nächste Highlight wartete: die After-Sport-Party am großen Lagerfeuer. Unter fachmännischer Anleitung von FGV-Feuermeister Alexander Brehm durften besonders die Kinder beim Entzünden des Feuers mithelfen – ein echtes Erlebnis! Musikalisch umrahmt, wurden regionale Spezialitäten wie saftige Burger vom Weiderind, vegetarische Alternativen, Bratwürste und Käsespezialitäten gereicht. Auch wer nicht an den Aktivitäten teilgenommen hatte, war herzlich willkommen, den Abend in geselliger Runde ausklingen zu lassen.


Die Veranstaltung, die sich längst zu einem festen Bestandteil im Jahreskalender des FGV Speichersdorf entwickelt hat, überzeugte wieder einmal mit ihrem besonderen Konzept: Natur erleben, Gemeinschaft spüren und die Seele baumeln lassen.

 

Bericht: Dr. Wolfgang Hübner

 

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Ostereiersuchen 2025

Groß waren Spannung und Abenteuerlust der Kinder beim traditionellen Eiersuchen der Ortsgruppe des Fichtelgebirgsvereins. Über 800 gefärbte Eier hatte der Osterhase am Ostersamstag rund um die Tauritzmühle versteckt. Es sollte zur Freude des Organisationsteams wieder einmal mehr ein sehr gut besuchtes Event mit über 300 Teilnehmern werden. Da es Petrus an diesem Tag besonders gut meinte, sollte es auch ein wirklich gelungener Nachmittag zur Freude der Besucher und der Veranstalter werden. Mädchen und Buben auch aus benachbarten Gemeinden machten sich in Begleitung ihrer Eltern und Großeltern und mit Körbchen ausgestattet auf den Weg. Sogar Gäste aus Rosenheim und Augsburg waren mit von der Partie. Bevor es in die benachbarten Waldstücke ging, wurde die muntere Schar von FGV-Vorsitzenden Dieter Kottwitz vor der Tauritzmühle begrüßt. Damit es auch gerecht zuging, wurden die Kinder in die beiden Altersgruppen bis acht und bis 12 Jahre eingeteilt und in getrennte Waldgebiete entsandt. Die größeren Kinder führte Markus Brückner ins Zielgebiet, die Kleineren Michael Pöllath.

 

 

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Auch dieses Jahr konnte der 1. Vorsitzende des OV Speichersdorf Dieter Kottwitz sehr viele Teilnehmer beim Ostereiersuchen begrüßen.

 

 

20 Eier trugen darüber hinaus noch Nummern, für die das Osterhasenteam eine kleine Überraschung aus den Händen der stellvertretenden Ortvereinsvorsitzenden parat hielt. Wenn ein Kind kein Ei fand, dann wurde durch das Organisationsteam schnell für Abhilfe und strahlende Kinderaugen gesorgt, indem ein paar Eier ins Körbchen gelegt wurden. Vorsitzender Dieter Kottwitz zollte am Ende den Teilnehmern ein großes Lob: "Heuer ging es außerordentlich fair zu und es war ein reibungsloser Ablauf", sagte er am Ende des zweistündigen fröhlichen Ostereiersuchens. Einige Kinder gaben sogar einen Teil ihres Fundes an andere Teilnehmer ab, die nichts gefunden hatten. Im Anschluss an die Veranstaltung nutzten sehr viele Eltern mit ihren Kindern noch die Gelegenheit auf eine Einkehr in der Tauritzmühle und in den Biergarten.

 

 

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Frühlingskonzert 2025

In einem bunten Blumenstrauß aus Darbietungen unterschiedlichster Musikgattungen sowie Gesang und Tanz präsentierte sich das diesjährige Frühlingskonzert der FGV-Musikschule einmal mehr als echtes Highlight im Kulturkalender der Region. Über 50 musikalische Festakteure sorgten traditionell am Vorabend von Palmsonntag für klingende Frühlingsfreuden für alle Sinne.

 

In knapp 30 Auftritten unter der Leitung von Heinz Schmidt bewiesen Musikschüler im Alter von vier bis 60 Jahren eindrucksvoll, wie lebendig und vielfältig musikalische Bildung sein kann. Zahlreiche Musikliebhaber durften dabei in der festlich geschmückten Festhalle eine beeindruckende Bandbreite junger Talente erleben. Allen voran der Down-Syndrom Junge Max Schmeißner mit seinem Idol Jonas Kauper und seiner Musiklehrerin Lucia Horn. Das Überraschungstrio des Abends sorgte in einer bislang einzigartigen instrumentellen Konstellation von Veeh-Harfe, Steirischer Harmonika und Klavier für das Sahnehäubchen des Abends.

 

Das Frühjahrskonzert wurde durch die Speichersdorfer Musikanten mit dem schwungvollen „Kaiserin Sissi Marsch“ von Timo Dellweg eröffnet – ein Auftakt, der gleich für gute Laune sorgte. In weiterer Folge zeigten die verschiedenen Ensembles der Musikschule ihr Können. Mit traditionellen italienischen Klängen der „Tarantella“ über den feierlichen „Prince of Denmark’s March“ bis hin zu dem sommerlich beschwingten „Lambada“ wurde ein breites musikalisches Spektrum abgedeckt.


Ein besonderes Augenmerk lag auf der Zusammenarbeit der verschiedenen Instrumentengruppen. Gitarre, Flöte, Geige und Akkordeon vereinten sich zu stimmungsvollen Arrangements, die das Publikum spürbar berührten. Auch die Solisten und der Kinderchor begeisterten mit gefühlvollen Liedern wie „Ein schöner Tag“ oder dem charmanten „Lied vom Krokodil Gena“, das von Lionel Fries auf der Blockflöte mit viel Gefühl vorgetragen wurde.

 

Zwischen den Beiträgen ehrten Musikschulleiter Heinz Schmidt und Bürgermeister Christian Porsch engagierte Schülerinnen und Schüler sowie langjährige Förderer der musikalischen Arbeit in Speichersdorf. Sieben Künstler haben beim Regionalwettbewerb „Jugend musiziert“ Bayreuth-Kulmbach mit Einzelstücken als Solisten und im Duett teilgenommen. Emanuel Lehner, Alina Brehm und Alexandra Burbach erreichten dabei jeweils einen ersten Platz. Dieser berechtigte zur Teilnahme am Landeswettbewerb, wo sie bei über 900 Schülern einen zweiten Preis erreichten. Damian Schmid, Sarah Lippert, Mario Lehner und Maxim Krieger belegten zweite Plätze.

 

 

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Sieben Künstler haben mit Erfolg beim Regionalwettbewerb „Jugend musiziert“ Bayreuth-Kulmbach mit Einzelstücken als Solisten und im Duett teilgenommen. Alexandra Burbach Alina Brehm und Emanuel Lehner erreichten dabei jeweils einen ersten Platz. Dieser berechtigte zur Teilnahme am Landeswettbewerb, wo Burbach und Brehm bei über 900 Schülern einen zweiten Preis erreichten. Maxim Krieger, Mario Lehner (von links), Sarah Lippert und Damian Schmid (nicht im Bild) belegten zweite Plätze. Es gratulierten Bürgermeister Christian Porsch, Musikpädagogin Anastasia Lehner, Musikschulleiter Heinz Schmidt und Musikpädagogin Vlada Lehner (von links).

 

 

 

„Die Schüler, betreut von einem Team aus sieben Lehrkräften, lernen nicht nur den Umgang mit verschiedenen Instrumenten, sondern auch Singen, Tanzen und sogar Bühnentechnik“, betonte Heinz Schmidt. „Musik ist wichtig für die Entwicklung eines Kindes wie im Leben eine jeden. Die Musikschule erfüllt neben dem Unterricht auch die Aufgabe, Motivation und Präsentation zu fördern“, erklärte der 64-Jährige. Dies zeigte sich besonders in den vielen Auftritten junger Nachwuchstalente. Für sie bietet das Frühlingskonzert eine Bühne, auf der sie erste Bühnenerfahrungen sammeln können. Schmidt bedankte sich insbesonders bei den engagierten Lehrkräften und ehrenamtlichen Helfern sowie bei der Gemeinde Speichersdorf, die die Musikschule mit finanzieller Unterstützung von bis zu 30000 Euro jährlich fördert.

 

Bürgermeister Christian Porsch dankte für das Engagement, dass die Musikschule fester Bestandteil im Kulturangebot der Gemeinde ist. Trotz schwieriger Finanzlage stellt die Kommune 30000 Euro als freiwillige Leistung zur Verfügung. Das Gemeindeoberhaupt wünschte sich eine tragende Rolle der Musikschule im Betrieb der offenen Ganztagsschule ab 2027. Entsprechende Angebote seien umso wichtiger, impliziere Musizieren doch das Lernen sozialer und kognitiver Kompetenzen.

 

Der zweite Konzertteil begann nach der Pause mit einem romantischen Bee Gees-Titel („How deep is your love“), gefolgt von modernen Akkordeonstücken wie „Accordeopterix“ und „Despacito“. Die Vielfalt der Darbietungen reichte von klassischen Klavierstücken über gefühlvolle Gesangseinlagen bis hin zu ausdrucksstarken Balletttänzen. Ksenja Katernoha verzauberte das Publikum mit dem Tanz der Nikia aus dem Ballett „Bajaderka“. Ein Höhepunkt war das Zusammenspiel von Alina Brehm und Alexandra Burbach in „Original Rags“ von Scott Joplin, das den Ragtime in seiner ganzen Lebendigkeit aufleben ließ. Den krönenden Abschluss bildeten die Speichersdorfer Musikanten mit kraftvollen Arrangements wie „Bergwerk“ von Rainhard Fendrich und dem mitreißenden Medley „Golden Hits Herb Alpert“. Das Publikum zeigte sich begeistert und dankte allen Mitwirkenden mit langanhaltendem Applaus. Der Eintritt zum Konzert war frei, Spenden wurden jedoch gerne entgegengenommen, um die musikalische Nachwuchsförderung weiter zu unterstützen. Ein gelungenes Fest der Musik für alle Sinne, das noch lange nachhallen wird.

 

 

Ein Bericht von Dr. Wolfgang Hübner

 

 

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FIRE & ICE 2025

Eingebettet in ein weißes Winterkleid ging es wieder einmal wohlig-warm, kuschelig und heimelig zu beim Fire & Ice - Abend des Fichtelgebirgsvereins auf der Tauritzmühle. Dabei konnten sich die FGV-Programmmacher um Rainer Prischenk über eine stattliche Besucherzahl bei der sechsten Auflage ihres Winterfeuers freuen. Viele Gäste nutzten am Vorabend des Dreikönigstages die Gelegenheit zu einem Besuch der Veranstaltung bei einbrechender Dunkelheit, um an diesem Abend hier auch die Grillsaison 2025 zu eröffnen.

 

 

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Die große Resonanz zeigte, wie groß die Sehnsucht nach Bewegung und Begegnung in freier Natur ist. Aus allen Himmelsrichtungen waren sie angereist. Auch noch zu vorgerückter Stunde trafen Besucher ein. Auch Petrus meinte es trotz der Eisglätte am Nachmittag noch gut mit den Veranstaltern, bot sich den Gästen doch eine Idyllisch-weiße Winterlandschaft bei frostigen Temperaturen – Nur ab und an regnete es leicht.

 

 

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Unterhalb des Nebenhauses der Tauritzmühle entzündeten Kinder zum Auftakt des Abends mit Fackeln das Winterfeuer. FGV-Vorsitzender Dieter Kottwitz hatte mit seinem Team die Woche über in mühevoller Kleinarbeit für einen großen Holzstoß gesorgt. Zusätzlich wurden von „Feuermann“ Alexander Brehm Feuer in einer Feuerschale und in zwei Feuertonnen geschürt. Die schnell in die Höhe lodernden Flammen sorgten so einmal mehr für eine wohlig-warm, kuschelig und heimelig Atmosphäre und eine beschauliche Ausleuchtung des gesamten Vorplatzes zwischen Haupt- und Nebenhaus im Feuerschein. Das Winterfeuer ist eine von vielen Neuerungen im Veranstaltungskalender des Ortsvereins. Dieses neue Event wurde durch die Vereinsführung anknüpfend an die früheren Rauhnächte für den Vorabend des Dreikönigstages entwickelt und fest ins Programm aufgenommen. Sie sollten einmal mehr in ihren Bemühungen bestätigt werden.

 

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Das "Fire & Ice" Veranstaltungsteam des FGV Speichersdorf

 

 

 

Die Gäste scharten sich zu Gesprächen um die Feuer oder wechselten ins beheizte Nebenhaus. Mit Mango von Catey Shaw, Somethin Good von alt-J und Tu no mi basti mai von Kucio Dalla war für die passende Hintergrundmusik gesorgt. Das Team um Wolfgang Teufel sorgte am Grill für richtige Leckerbissen. "Einfach Klasse" war das Urteil nicht nur von Andrea und Markus Kolbeck zu den regionalen Bratwürsten. Hermann Eisenhut reichte dazu regionale Käsehäppchen. Neben verschiedenen Glühweinsorten gab es passend dazu verschiedene Biere - von alkoholfreiem Bier über Zwickl bis Bayreuther Bockbier - für die Stärke 2025.

 

Ein Bericht von Dr. Wolfgang Hübner

 

 

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