Informationen
Ortsverein
Wandern
Mediathek
Links
............................................
10.01.2026
Neues vom Fichtelgebirgsverein Ortsverein Speichersdorf e.V.Winterfeuer "Fire & Ice" 2026Eingebettet in ein dichtes, weißes Winterkleid ging es beim Fire & Ice-Abend des Fichtelgebirgsvereins auf der Tauritzmühle wieder einmal wohlig-warm, kuschelig und heimelig zu. Trotz mehrerer parallel stattfindenden Veranstaltungen im Gemeindegebiet durften sich die FGV-Programmmacher um Rainer Prischenk bei der siebten Auflage ihres Winterfeuers über eine stattliche Besucherzahl freuen. Viele Gäste nutzten am Vorabend des Dreikönigstages die besondere Atmosphäre der einbrechenden Dunkelheit, um der Veranstaltung einen Besuch abzustatten – und zugleich symbolisch die Grillsaison 2026 zu eröffnen.
Pflanzaktion der 4. KlassenDie Klassen 4a, 4b und 4c machten sich gleich in der Früh auf, um mit ihren Lehrern von der Schule zur Tauritzmühle zu laufen. Dort wurden Sie von den Bauhofmitarbeiterinnen Monika Dolata, Sabrina Freiberger und Elisabeth Freiberger sowie dem Vorstand des FGV Speichersdorf Dieter Kottwitz erwartet. In dem gemeinsamen Projekt der Schule, der Gemeinde und dem FGV, der den Standort zur Verfügung stellt, wurden von den fleißigen Schülerinnen und Schülern ein Kirschbaum und zwei Apfelbäume fachgerecht eingepflanzt.
Bürgermeister Christian Porsch überbrachte zusammen mit Kerstin Caudle und Eva Vogel aus dem Rathaus eine kleine Stärkung und dankte allen Beteiligten für die gelungene Aktion in Sachen Umweltbildung. Das Projekt fand bereits zum vierten Mal statt und soll auch weiterhin durchgeführt werden. Die Kinder können nachhaltig ihre Streuobstbäume besichtigen und das Obst ernten.
Wir trauern um unseren Vereinsgründer Siegfried Schäller
Der Trauergottesdienst findet am Samstag, den 6. Dezember, um 10:30 Uhr in der Evangelischen Christuskirche in Speichersdorf, Kirchplatz 1, statt. Anschließend Beisetzung.
So war Schäller einer der Gründungsväter der Ortsgruppe des Fichtelgebirgsvereins. Viele Speichersdorfer erinnern sich daran, dass am 28. August 1973 Siegfried Schäller ein Schreiben an die Bürger der Gemeinde verschickt hatte zwecks Gründung einer Fichtelgebirgsverein Ortsgruppe. Am 16. November 1973 wurde sie im Sportheim aus der Taufe gehoben. Zum ersten Obmann gewählt sollte er den Verein 40 Jahre führen. 92 Bürger erklärten damals Ihren Beitritt. Die Mitgliederzahl stieg in den Folgejahren nicht nur zeitweise auf über 1000 und machte die Ortsgruppe zur mit Abstand größten im Hauptverein. Damit war ein Grundstein gelegt, dem viele Meilensteine folgten, die in vielen Bereichen prägend für die Region waren. 1974 wurde auch der Zeltlagerverein gegründet mit Max Haas als Vorsitzenden und Siegfried Schäller als Stellvertreter.
Unter Schällers Regie erwachte die Tauritzmühle als sein heute sprichwörtlich zu Stein gewordenes Lebenswerk zu neuem Leben. 1975 erworben entstand bis 1992 das Gasthaus samt Nebengebäuden und Keller am Tauritzbach. Bis 2004 wurde es von Vereinsmitgliedern in Hüttenteams ehrenamtlich bewirtschaftet. FGV und Trauritzmühle entwickelten sich zum Zentrum für Kulturveranstaltungen, Natur- und Brauchtumspflege. Internationale Wandertage, Sautrogrennen und Ostereierfärben, Brotbacken und Sonnwendfeuer, Preischwammerln und Goldener Pfennig, Länder- und Kabarettabende, sind nur wenige markante Beispiele von vielen. Ebenso wie der umweltpädagogisch wertvolle Wassererlebnisplatz sowie der Ausbau des Tauritz-Biotops mit Biberbauten und Orchideenwiesen.
Unterstützt von Wolfgang Bergmann und Chorleiter Richard Waldmann gründete Schäller 1984 die FGV-Musikschule. Weit über tausend Schüler haben hier bis heute ein Instrument gelernt. Auf seine Initiative geht auch drei Jahre später die Gründung des Thomaschores und der Speichersdorfer Musikanten (1987) zurück. Ihrem Gründungsvater und 40-jährigen Vorsitzenden (1973 - 2013) hat die FGV-Ortsgruppe die Würde des Ehrenvorsitzenden verliehen. 2017 feierte Schäller als einer seiner letzten großen Auftritte seinen runden 80er unter der Linde in großer Runde von Familie, Weggefährten, Parteifreunden und Vertretern des öffentlichen und wirtschaftlichen Lebens. In einem Rahmen, wie er Schäller und FGV-typischer nicht sein hätte sein können. Beim Weißwurstfrühschoppen gab es auch jene jahrzehntelange Spezialität vor allem bei Wander- und Familientagen seines Freundes Helmut Dorner, die zum FGV gehörte wie die Tauritzmühle selbst: den Reiberdotsch. Ebenso wurden den Gästen die typischen Tauritzmühlenspezials "gegrillte Forelle" sowie Knödel- und Bratenvariationen kredenzt. Der Männerchor stimmte mit seinen sonorigen Stimmen auf seinen Gründungsvater das "Ständchen" an, die Speichersdorfer Musikanten den "Bayerischen Defiliermarsch" und den Marsch "Hoch Heidecksburg".
Am 20. Mai 1937 in Rehau geboren hatte Schäller nach dem Keramikingenieur-Studium 1959 Arbeit bei Rosenthal in Speichersdorf gefunden. Dort war er bis 2005 tätig, zunächst als Produktions- und stellvertretender Werksleiter. Von 1995 bis zu seinem Ruhestand 2001 als Werksleiter des Porzellanwerks “Thomas am Kulm“ war er die treibende Kraft, um den größten Arbeitgeber vor Ort voranzubringen und das Rosenthal-Werk groß zu machen. 1995 ernannte ihn das Unternehmen zum "Rosenthaler dieses Jahres". Um das kollegiale Miteinander in der Porzellan- und Keramikindustrie in einer für die Branche schwieriger werdenden Zeit zu fördern, hatte Schäller 1994 erstmals zum „Porzelliner-Treffen“ auf die „Mühle eingeladen. 21 Jahre lang trafen sich hier die Führungskräfte aus aller Herren Länder zum Gedankenaustausch.
Hand in Hand ging Schällers Engagement in der Kommunalpolitik. Seine parteipolitische Heimat hatte Schäller in der Sozialdemokratie. Mit seiner über 60-jährigen Mitgliedschaft in der SPD war er für den SPD-Ortsverein eine prägende Persönlichkeit. Ab 1966, zunächst für die Gemeinde Speichersdorf, dann ab 1972 für die Großgemeinde Speichersdorf, war Siegfried Schäller bis 1996 30 Jahre Mitglied im Gemeinderat. Zwischen 1972 und 1996 vertrat er die Interessen seiner Heimatgemeinde als Mitglied des Kreistags des Landkreises Bayreuth. Dazu gehörte auch, dass er sich für die Integration von Spätaussiedlern und Gastarbeitern einsetzte. „Mit großer Hingabe und außerordentlichem Einsatz hat Siegfried Schäller die Entwicklung der Gemeinde entscheidend geprãgt und sich dabei insbesondere in den Bereichen der heimischen Wirtschaft, des Natur- und Umweltschutzes, der Heimat- und Brauchtumspflege sowie um die kulturellen Belange äußerst verdient gemacht“, fasst Bürgermeister Christian Porsch das Lebenswerk Schällers zusammen.
Weggefährten beschreiben Schäller als konsequent und hartnäckig, sozial und immer hilfsbereit. „Wenn er kämpft, dann kämpft er, bis er gewonnen hat“, sagte einst der langjährige Kreistagskollege „anderer Couleur“ und Freund Günter Dörfler aus Lankendorf. Schäller verstand sich immer als Sprecher und Taktgeber vieler „Idealisten und Freunde“. Er war sich, wie er anlässlich der Verleihung der Ehrenbürgerwürde bekannte, bewusst, dass er all das ohne deren Unterstützung nicht annähernd hätte leisten und realisieren können. Ebenso, dass seine über 60 Jahre in Speichersdorf „nicht nur eitel Sonnenschein waren, sondern auch voller Hindernisse und Zwiespalt“. Nicht ohne Grund dankte er deshalb den vielen Vereinsmitgliedern und Wegbegleitern, den Arbeitskollegen und Porzellinern sowie den Idealisten, Freunden und Gönnern aller politischen Couleur für ihre Unterstützung.
Siegfried Schäller erhielt nachfolgende Auszeichnungen vom Fichtelgebirgsverein: 1993 Verleihung des Goldenen Siebensterns
Neue Brücke am TauritzbachBrücke über den Tauritzbach ersetzt Holzbohlensteg am Wassererlebnisplatz
Der Ortsverein Speichersdorf des Fichtelgebirgsvereins betreut im Bereich der Tauritzmühle einen Wassererlebnisplatz. Der alte Übergang über den Tauritzbach bestand aus 2 Baumstämmen mit aufgeschraubten Bohlen. Aus Sicherheitsgründen war es der Wunsch der Vorstandschaft diesen "abenteuerlichen" Übergang zeitgemäß zu ersetzen.
Die Fundamente waren noch vorhanden und konnten somit für einen neuen Übergang genutzt werden. So entstand eine 6,5 Meter lange und 1 Meter breite Brücke aus Lärchenholz mit beidseitigem Geländer. Der Laufbelag besteht aus Lärchenholzbohlen und in der Bachmitte sind 2 Gitterroste 1000x400 mm eingesetzt. Das ermöglicht einen Blick in den Tauritzbach während der Überquerung. Jetzt gibt es einen Übergang vom Parkplatz über den Tauritzbach in den Spielbereich des Wassererlebnisplatzes. Die Rahmenteile montierte eine Fachfirma. Die restlichen Arbeiten wurden von Vereinsmitgliedern getätigt - somit konnten wir auf Fördermittel zurückgreifen. Ein herzliches Dankeschön an die LAG Bayreuther Land, die diese Einzelmaßnahme im Rahmen des LEADER-Projektes „Unterstützung Bürgerengagement 2024-2028“ für uns möglich machte.
Wasserdetektive am TauritzbachBUND Naturschutz Sommerferienaktion: Wasserdetektive am Tauritzbach – Kinder ermitteln die Wasserqualität an der Tauritzmühle
Mit Gummistiefeln, Lupen und einer großen Portion Entdeckergeist fanden sich am Donnerstagvormittag dreizehn Kinder im Alter von 8 bis 11 Jahren aus Speichersdorf und Umgebung an der Tauritzmühle ein. Ziel der kleinen Forschergruppe: Herausfinden, wie sauber das Wasser direkt bei der Tauritzmühle ist – mithilfe des sogenannten Saprobienindexes. „Wir wollen heute wie richtige Wissenschaftler arbeiten“, erklärte Erich Porsch vom Bund Naturschutz, der die Veranstaltung im Rahmen des Speichersdorfer Ferienprogrammes leitete. Bevor es ins kühle Nass ging, bekamen die Kinder eine kurze Einführung: Der Saprobienindex bewertet ein Gewässer anhand der Kleintiere, die darin leben. Manche Arten, wie Köcherfliegenlarven, brauchen sehr sauberes Wasser. Andere, etwa Egel, kommen auch mit stärkerer Verschmutzung zurecht.
Ausgerüstet mit vom Bund Naturschutz gestellten metallenen Küchensieben und einem Sammelglas wateten die Kinder vorsichtig in den Bach. Schon nach wenigen Minuten waren die ersten Funde da: winzige Bachflohkrebse, flinke Eintagsfliegenlarven und eine dicke Köcherfliegenlarve in ihrem kunstvoll gebauten Gehäuse. An Land wurden die Tiere vorsichtig auf weiße in Fächern unterteilte Servierteller gesetzt und mittels Lupe anhand von Bestimmungstafeln identifiziert. Jedes gefundene Tier bekam einen Saprobienwert zugeordnet. Anschließend rechneten die Kinder gemeinsam den Durchschnittswert aus.
Der ermittelte Saprobienindex von 1,78 entspricht der Güteklasse II – das bedeutet „mäßig belastet“. „Für einen Bach, der auch durch landwirtschaftlich genutzte Flächen fließt, ist das ein guter Wert“, erläuterte Erich Porsch. Gegenüber der Untersuchung vor drei Jahren ist dies sogar eine signifikante Verbesserung. „Man sieht, dass hier viel Leben im Wasser ist und der Bach insgesamt gesund ist.“ Organisiert wurde die Aktion vom Bund Naturschutz Speichersdorf in Kooperation mit dem Fichtelgebirgsverein, der den Platz am Bach zur Verfügung stellte und für die Auswertung sogar zwei Tischgarnituren aufgestellt hatte. Ziel war es, Kindern Naturwissen spielerisch zu vermitteln – und gleichzeitig ein Bewusstsein dafür zu schaffen, wie wertvoll sauberes Wasser ist. Zum Abschluss konnten sich die Kinder noch bei Wurst- und Käsesemmeln sowie Getränken stärken, bevor es mit den persönlich ausgefüllten Bestimmungstafeln wieder nach Hause ging.
Outdoor & Fire 2025Laufen – Biken – Genießen: OUTDOOR & FIRE 2025 begeisterte einmal mehr mit Vielfalt und Naturerlebnis. Bereits zum wiederholten Mal verwandelte sich das Gelände rund um die Tauritzmühle in ein Mekka für Natur- und Sportbegeisterte: Organisiert vom Fichtelgebirgsverein unter Leitung des Kulturreferenten Rainer Prischenk wurde auch dieses Jahr ein abwechslungsreiches Programm aus Bewegung, Genuss und Geselligkeit – ganz unter dem Motto: „Laufen – Biken – Genießen: Erlebe Natur!“
Bericht: Dr. Wolfgang Hübner Ostereiersuchen 2025Groß waren Spannung und Abenteuerlust der Kinder beim traditionellen Eiersuchen der Ortsgruppe des Fichtelgebirgsvereins. Über 800 gefärbte Eier hatte der Osterhase am Ostersamstag rund um die Tauritzmühle versteckt. Es sollte zur Freude des Organisationsteams wieder einmal mehr ein sehr gut besuchtes Event mit über 300 Teilnehmern werden. Da es Petrus an diesem Tag besonders gut meinte, sollte es auch ein wirklich gelungener Nachmittag zur Freude der Besucher und der Veranstalter werden. Mädchen und Buben auch aus benachbarten Gemeinden machten sich in Begleitung ihrer Eltern und Großeltern und mit Körbchen ausgestattet auf den Weg. Sogar Gäste aus Rosenheim und Augsburg waren mit von der Partie. Bevor es in die benachbarten Waldstücke ging, wurde die muntere Schar von FGV-Vorsitzenden Dieter Kottwitz vor der Tauritzmühle begrüßt. Damit es auch gerecht zuging, wurden die Kinder in die beiden Altersgruppen bis acht und bis 12 Jahre eingeteilt und in getrennte Waldgebiete entsandt. Die größeren Kinder führte Markus Brückner ins Zielgebiet, die Kleineren Michael Pöllath.
20 Eier trugen darüber hinaus noch Nummern, für die das Osterhasenteam eine kleine Überraschung aus den Händen der stellvertretenden Ortvereinsvorsitzenden parat hielt. Wenn ein Kind kein Ei fand, dann wurde durch das Organisationsteam schnell für Abhilfe und strahlende Kinderaugen gesorgt, indem ein paar Eier ins Körbchen gelegt wurden. Vorsitzender Dieter Kottwitz zollte am Ende den Teilnehmern ein großes Lob: "Heuer ging es außerordentlich fair zu und es war ein reibungsloser Ablauf", sagte er am Ende des zweistündigen fröhlichen Ostereiersuchens. Einige Kinder gaben sogar einen Teil ihres Fundes an andere Teilnehmer ab, die nichts gefunden hatten. Im Anschluss an die Veranstaltung nutzten sehr viele Eltern mit ihren Kindern noch die Gelegenheit auf eine Einkehr in der Tauritzmühle und in den Biergarten.
| ||||||||||||||||||||||||||||||||||||










